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Publikationen des Wallraf-Richartz-Museum Köln


Hier finden Sie eine Auflistung aller lieferbaren Ausstellungs- und Museumskataloge des Wallraf-Richartz-Museum in Köln. Das Museum besitzt eine der wichtigsten Sammlungen mittelalterlicher Malerei weltweit. Stefan Lochners populäre „Muttergottes in der Rosenlaube“ ist ihr Höhepunkt. Weitere Highlights sind die Malerei des Barock mit Gemälden von Rubens, Rembrandt, Murillo bis Boucher, die deutsche Romantik sowie der französische Realismus und Impressionismus. Mit den Bildern der Fondation Corboud besitzt das Wallraf-Richartz-Museum die umfangreichste Sammlung impressionistischer und neoimpressionistischer Kunst in Deutschland. Manet, Monet, Renoir, Pissarro, Sisley, Morisot, Signac und Seurat sind mit hervorragenden Werken vertreten, van Gogh, Cézanne, Gauguin, Bonnard, Ensor und Munch leiten die Moderne ein.

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Zwischen Nackenstarre und Kunstgenuss. Daumiers Menschen im Museum
Zwischen Nackenstarre und Kunstgenuss. Daumiers Menschen im MuseumAusstellung im Wallraf Richartz Museum von 26.11.24 bis 23.3.25 Neugierig, begeistert, überwältigt, aber auch gelangweilt, erschrocken oder frustriert, so unterschiedlich können Menschen auf Kunst reagieren. Einem Künstler, der sich intensiv mit dem Museumspublikum beschäftigt hat, widmet das Wallraf-Richartz-Museum seine neue Ausstellung Zwischen Nackenstarre und Kunstgenuss: Daumiers Menschen im Museum. Der geniale Maler, Zeichner und Lithograph Honoré Daumier (1808–1879) wurde vor allem in Frankreich für seine scharfsinnigen Karikaturen in großen Tageszeitungen und Magazinen berühmt. Das Wallraf zeigt anhand von rund dreißig ausgewählten Werken aus der Privatsammlung Prochnow-Seiffert, wie Daumier seinen schonungslosen Blick immer wieder auf die Menschen im Museum richtete. Im Zentrum seiner humorvollen Beobachtungen stehen aber nicht nur die Besucher, sondern auch Künstler und Kritiker. Zwischen Nackenstarre und Kunstgenuss läuft vom 29.11.24 bis zum 23.3.25 exklusiv in Köln. Mehr als 3.000 Arbeiten veröffentlicht Daumier in der Satirezeitschrift La Caricature und später in der illustrierten Tageszeitung Le Charivari. Es entstehen ganze Serien wie Le Public du Salon (1852) oder Le Public à l’Exposition (1864), in denen Daumier sich explizit der Kunst und ihrem Publikum widmet. Dazu inspirieren ihn große Kunstausstellungen wie der Pariser Salon oder die Weltausstellung. Sein virtuos gezeichneter Spott gilt vor allem den selbsternannten bzw. vermeintlichen Kunstkennern. Sein Blick ist dabei zeitlos. Gestik und Mimik seines Kunstpublikums haben auch heute noch einen hohen Wiedererkennungs- und Unterhaltungswert. Daumier beginnt seine künstlerische Laufbahn mit vierzehn. Nach einer kurzen Zeit als Schüler eines befreundeten Künstlers seiner Eltern, erschließt er sich die Kunst als Autodidakt. Er wird schließlich zum kritischen Beobachter seiner Zeit und hält die gesellschaftlichen Veränderungen und politischen Umbrüche in Paris mit satirischer Feder fest. Für seine berühmte Karikatur des Bürgerkönigs Louis-Philippe I. (1773–1850), den er als unersättlichen Riesen darstellt, muss Daumier 1832 sogar ein halbes Jahr ins Gefängnis. Neben seinen Karikaturen in großen Zeitungen stellt er auch immer wieder Gemälde und Aquarelle im Pariser Salon aus. Am 10.2.1879 stirbt Honoré Daumier an einem Schlaganfall.Kunstzeitung mit vielen schwarz-weiß Abbildungen16 SeitenISBN 9783910450004

5,00 €
Wallraf-Richartz-Jahrbuch Band 86 I 2025
Das neue Wallraf-Richartz-Jahrbuch, Jahrbuch für Kunstgeschichte, Band 86352 Seiten mit teils farbigen Abbildungen

109,00 €