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Publikationen des Wallraf-Richartz-Museum Köln


Hier finden Sie eine Auflistung aller lieferbaren Ausstellungs- und Museumskataloge des Wallraf-Richartz-Museum in Köln. Das Museum besitzt eine der wichtigsten Sammlungen mittelalterlicher Malerei weltweit. Stefan Lochners populäre „Muttergottes in der Rosenlaube“ ist ihr Höhepunkt. Weitere Highlights sind die Malerei des Barock mit Gemälden von Rubens, Rembrandt, Murillo bis Boucher, die deutsche Romantik sowie der französische Realismus und Impressionismus. Mit den Bildern der Fondation Corboud besitzt das Wallraf-Richartz-Museum die umfangreichste Sammlung impressionistischer und neoimpressionistischer Kunst in Deutschland. Manet, Monet, Renoir, Pissarro, Sisley, Morisot, Signac und Seurat sind mit hervorragenden Werken vertreten, van Gogh, Cézanne, Gauguin, Bonnard, Ensor und Munch leiten die Moderne ein.

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Liebe am Abgrund
Zur Ausstellung vom 19. Juni bis 20. September 2020 Zwei große Künstlernamen bringt das Wallraf im zweiten Teil seiner Liebestrilogie zusammen: Edvard Munch und Max Klinger. Beide sind bedeutende Symbolisten, beide geniale Graphiker und beide beschäftigten sich intensiv mit dem Verhältnis von Mann und Frau. Kaum bekannt ist allerdings, dass sich der berühmte Norweger dabei von der Kunst des deutschen Bildhauers, Malers und Grafikers beeinflussen ließ. Wie groß dieser Einfluss war, zeigt nun die Sonderausstellung „Liebe am Abgrund“ (19.6. – 20.9.2020). Erstmals bringt das Wallraf dafür fünfzehn Klinger-Werke aus dem Zyklus Ein Leben mit neun ausgewählten Munch-Blättern zusammen. Die Ausstellung findet zum Gedenken an Max Klinger statt, dessen Todestag sich am 5. Juli 2020 zum hundertsten Mal jährt. Munch und Klinger reflektieren in ihrem Schaffen immer wieder die Anziehungskraft zwischen den Geschlechtern und die daraus resultierende Spannung. Ein Thema, das um 1900 (Fin de Siècle) nicht nur in der bildenden Kunst sondern auch in der Literatur, Musik und Philosophie sehr beliebt ist. Das Drama der Geschlechter stellen beide in erstaunlich ähnlichen Motiven dar. Wohl schon 1881 lernt Munch in einer Ausstellung in Oslo die Druckgraphiken Klingers kennen. Zudem haben beide einen gemeinsamen Freund, den norwegischen Genremaler und Schriftsteller Christian Krohg. Bis 1909 übernimmt Munch immer wieder ganz konkrete Motive aus verschiedenen Klinger-Arbeiten und bearbeitet sie zu eigenen Kunstwerken. Die Kölner Graphikschau zeigt diese verblüffend ähnlichen Darstellungen vom Träumen, Küssen, Lieben, Verlassen und Untergehen. Beide Künstler sind zeitlebens herausragende Graphiker, nehmen als solche aber sehr unterschiedliche Wege. Klinger verschreibt sich schon mit Anfang zwanzig der Radierung und sorgt dafür, dass die Graphik in Deutschland eine neue Akzeptanz erlangt. Erst Jahre später widmet er sich der Malerei und Bildhauerei. Munch hingegen folgt dem umgekehrten Weg. Er kommt von der Malerei zur Graphik und wird vor allem zum großen Neuerer des Holzschnitts. 64 Seiten, teils farbige Abbildungen

12,00 €
Eine graphische Revolution
Der italienische Farbholzschnitt des 16. JahrhundertsKaum eine andere Drucktechnik hat die graphische Kunst so intensiv und nachhaltig beeinflusst wie die Erfindung des Farbholzschnittes durch den italienischen Künstler Ugo da Carpi aus dem Jahr 1516. Nach Jahrhunderten des einfachen Holzschnittdrucks bot die sogenannte Chiaroscuro-Technik völlig neue, expressive Ausdrucksformen. Endlich war es den Künstlern möglich, unter Verwendung von unterschiedlich geschnittenen Holzstücken eine Hell-Dunkel-Modulation mit sensibler Farbgestaltung zu erzeugen. Das differenzierte Spiel mit Licht und Schatten, der Kontrast von präziser Linie und farbiger Fläche sowie die Verbindung von sinnlichen und geistigen Impulsen begründeten den besonderen Reiz des Farbholzschnittes.Die neue Technik verbreitete sich im Italien der Renaissance rasend schnell und erreichte seinen ästhetischen Höhepunkt vor allem in Venedig und Parma, aber auch im Kreis der römischen Raffael-Schule. Die Graphische Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums besitzt eine Vielzahl von Farbholzschnitten und zeigt sie nun erstmals als ein Ensemble: Eine graphische Revolution – Der italienische Farbholzschnitt des 16. Jahrhunderts vereint mehr als 30 Blätter von bekannten Holzschneidern wie Ugo da Carpi, Antonio da Trento oder Andrea Andriani.Die Ausstellung im Graphischen Kabinett läuft vom 22. September 2017 bis zum 14. Januar 2018broschiertBand 26 aus der Reihe „Der un/gewisse Blick“64 Seiten mit teils farbigen AbbildungenSprache: deutsch2017

9,00 €
50 %
Die Kathedrale
Romantik - Impressionismus - ModerneKathedralen – die imposanten Zeugnisse mittelalterlicher Baukunst rufen bis heute Ehrfurcht und Bewunderung der Schönheit und der künstlerischen Meisterschaft hervor. Doch hatten die Maler und Bildhauer, die sich der Darstellung der Kathedrale widmeten, ganz unterschiedliche Beweggründe und verfolgten mit dem Thema und ihren künstlerischen Mitteln jeweils eigene Ziele. So zeigt der reich illustrierte Band eindrucksvoll, wie etwa Schinkel seine Motive in politischer Absicht darstellte und andere Meister – wie Monet oder Sisley – sich allein der Faszination von Licht- und Schattenwirkungen hingaben.150 Meisterwerke von Max Ernst, Lyonel Feininger, Caspar David Friedrich, u.a.Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum Köln vom 26. September 2014 bis 18. Januar 2015Gebunden280 Seiten mit 239 Abbildungen in FarbeFormat: 24 x 30cmin deutscher Sprache2014

14,90 € 30,00 €
Abenteuer Appiani
Der bedeutende Freskenmaler und Gründer der Mainzer Kunstakademie Joseph Ignaz Appiani (1706–1785) ist bisher als Zeichner kaum bekannt. Und auch in seiner Biographie gibt es beträchtliche Lücken. Doch das Wallraf wird im Frühjahr 2022 mit seiner Graphikschau „Abenteuer Appiani“ endlich Licht in dieses Dunkel bringen und lädt seine Besucher*innen zu einer Spurensuche der kunsthistorischen Art ein.Unlängst entdeckten Experten in der rund 70.000 Blatt umfassenden Graphiksammlung des Kölner Museums ein bedeutendes Konvolut von Appiani-Arbeiten, die bis dahin als Werke von anderen Künstlern galten. Mit diesen bis dato unbekannten Schätzen wird das Wallraf den Rokokokünstler nun erstmals umfassend als Zeichner würdigen. Ausstellung: 18. März bis 6. Juni 2022 66 Seiten mit zum Teil farbigen AbbildungenBroschiertin deutscher Sprache2022

13,00 €
Tintoretto. A star was born
Buchhandelsausgabe Ehrgeiz und Erfindungskraft, Witz und Wagemut kennzeichnen die Kunst des jungen Tintoretto. Listenreich kämpft sich das temperamentvolle Genie an die Spitze der venezianischen Maler und bringt dabei selbst den großen Tizian in Bedrängnis. Das Buch beleuchtet die rätselhaften Anfänge des Künstlers von 1537 bis 1555 und fördert zahlreiche Neuigkeiten zutage.Wie der reich bebilderte Band auf faszinierende Weise zeigt, ist für den Färbersohn Tintoretto Malerei der Weg zu gesellschaftlicher Teilhabe und Anerkennung. Geradezu seismografisch reagiert er auf Krisen, Umbrüche und Neuerungen im Venedig der Renaissance. Literatur und Theater inspirieren den aufstrebenden Künstler. Virtuos jongliert er mit druckgrafischen Vorlagen, Wachsmodellen und Gipsabgüssen. Religiöse und allegorische, dekorative und erotische Gemälde sowie auch Porträts von der Hand des jungen Tintoretto begegnen hier eng verwandten Werken seiner Kollegen und Konkurrenten: die packende und facettenreiche Geschichte eines kometenhaften Aufstiegs.Buchhandelsausgabe des Katalogs zur gleichnamigen Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum Köln vom 06. Oktober 2017 bis zum 28. Januar 2018Gebunden224 Seiten mit 228 Abbildungen in FarbeFormat: 23 x 30cmSprache: deutsch2017 Buchhandelsausgabe

45,00 €
Sensation des Sehens
Schattenspiele, Rätselbilder, Wunderlaternen, Stroboskopscheiben und der legendäre Cinematograph, mit dem die Gebrüder Lumière 1896 erstmals bewegte Bilder aufnehmen und abspielen konnten – dies sind nur einige der 25.000 Objekte aus der faszinierenden Sammlung von Werner Nekes (1944-2017). Der legendäre Filmregisseur aus Mülheim an der Ruhr war von der „Geschichte der Bilderzeugung“, wie er sie selbst nannte, derart fasziniert, dass er in dreißig Jahren die weltweit größte und beste Kollektion zur Mediengeschichte der letzten vierhundert Jahre zusammentrug. Gemeinsam mit der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln bringt das Wallraf die Sammlung Nekes nun mit eigenen Werken zusammen. In gleich drei aufeinander folgenden Ausstellungen treffen die „laufenden Bilder“ auf Gemälde aus Mittelalter, Barock und Neuzeit. Den Auftakt zu der Ausstellungstrilogie „Sensation des Sehens“ macht im Sommer 2022 „Die Sammlung Nekes – Vol. 1 Barock“. Im großen Fenstersaal der Barockabteilung wird dafür eine eigene Wunderkammer errichtet, in der augentäuschender Realismus und dramatische Bewegtheit auf die Besucher*innen warten.

2,00 €
1917 - In Erinnerung an Luise Straus-Ernst
Sie war eine der ersten promovierten Kunsthistorikerinnen in Deutschland, leitete im Ersten Weltkrieg kommissarisch das Wallraf-Richartz-Museum, mischte als Dadaistin die Kölner Kunstszene auf, war elf Jahre vor den Nazis auf der Flucht, die sie 1944 in Ausschwitz ermordeten – und doch ist Luise Straus-Ernst, diese starke Frau mit dem bewegten Leben, vielen nur als die erste Ehefrau von Max Ernst bekannt. Dieser ungleichen Wahrnehmung setzt das Wallraf nun eine eigene Ausstellung entgegen. Dafür rekonstruiert das Museum die 1917 von Straus-Ernst gezeigte Sonderschau Alte Kriegsdarstellungen – Graphik des 15. bis 18. Jahrhunderts und lädt zudem die zeitgenössische Künstlerin Louisa Clement zu einer aktuellen Reflexion ein. Rund 120 Blätter von Meistern wie Dürer, Goltzius und Callot hatte Straus-Ernst einst ausgewählt und versprach den Besuchern im begleitenden Katalog „einen knappen Überblick über die Kriegsdarstellungen in der graphischen Kunst“. Aber die Schau war keine Jubelausstellung, die die schwindende Kriegseuphorie des deutschen Volkes wieder entfachen sollte. Im Gegenteil: Die stummen Blätter zeigten und zeigen den Krieg als menschliche Katastrophe, ungeschönt und in all seiner Nachdrücklichkeit. Eine Auswahl von 64 der damals ausgestellten Werke und zehn aktuelle Arbeiten von Louisa Clement, die sich mit der medialen Präsenz und Allgegenwärtigkeit heutiger Kriegsdarstellungen auseinander setzen, sind jetzt im Graphischen Kabinett des Wallraf zu sehen. Die Schau fragt nach der Motivation, mit der sich Straus-Ernst dem Thema „Krieg in der Kunst“ widmete, und skizziert dabei gleichzeitig die unterschiedlichen Facetten einer außergewöhnlichen Persönlichkeit. Die Sonderschau „1917 – In Erinnerung an Luise Straus-Ernst“ läuft vom 23. Juni bis zum 10. September 2017 im Wallraf-Richartz-Museum. Zur Ausstellung erscheint dieser 146-seitiger Katalog mit 52 Abbildungen, mehreren Aufsätzen und der Reproduktion des ursprünglichen Kataloges von 1917.

16,00 €
Camille Corot Vom Licht gezeichnet
Vom Licht gezeichnet. Camille Corot und das Experiment "Cliché-verre". Welche Rolle spielt eine Graphische Sammlung in Zeiten der digitalen Bilderflut? Welche Zukunft hat sie, sofern ihr Sammlungsauftrag selbst nicht in die Moderne reicht? Wie wichtig ist die Kennerschaft, das Unterscheiden von Original und Fälschung oder die Bestimmung längst vergangener graphischer Techniken überhaupt noch? Und was haben uns traditionelle Themenbereiche wie die griechische und römische Mythologie oder die christliche Heilsgeschichte heute noch zu sagen? Antworten auf diese und weitere Kernfragen der musealen Praxis beantwortet die Graphische Sammlung im Wallraf bis Anfang 2012 in einer Reihe von Kabinett-Ausstellungen unter dem Titel „Der un / gewisse Blick“. Jede einzelne Schau wird von einer eigenen Broschüre begleitet. Broschiertin deutscher Sprache

6,00 €
Werner Herzog & Hercules Segers Seelenlandschaften
Herzog-Premiere in Europa! Im Frühjahr 2015 startet allerdings kein neuer Film des genialen Regisseurs, sondern das Wallraf zeigt als erstes europäisches Museum überhaupt Werner Herzogs Videoinstallation Hearsay of the soul (Hörensagen der Seele). Dafür holt die Gemäldegalerie die außergewöhnliche Arbeit, mit der Herzog auf der New Yorker Whitney Biennale 2012 für Furore sorgte, exklusiv nach Köln. Hier bildet das Werk vom 14. April bis zum 12. Juli 2015 den Mittelpunkt der Sonderausstellung Werner Herzog & Hercules Segers – Seelenlandschaften, die endlich beide Künstler zusammenbringt. Herzog bezeichnet seine Videoinstallation als „Pilgerreise“ zum Werk des Hercules Segers (1590–1638), dem vielleicht originellsten und experimentellsten Künstler des Goldenen Zeitalters, der selbst dem jungen Rembrandt als Vorbild diente. Herzog sieht in Segers sogar den „Vater der Moderne“, der in seinen kargen Gebirgslandschaften seine innersten Gefühle zum Ausdruck brachte. In der Ausstellung reichen sich nun beide Künstler über die Jahrhunderte hinweg die Hand. Das Wallraf zeigt um Hearsay of the soul herum eine reiche Auswahl von kostbaren Segers-Radierungen und dessen wunderbares Gemälde Die Ansicht von Brüssel. Damit werden nicht nur die verschiedenen Berührungspunkte zwischen den beiden Ausnahmekünstlern sichtbar, sondern auch ihre ästhetischen Affinitäten. Mit Meisterwerken wie Aguirre, Nosferatu, Fitzcarraldo oder Die Höhle der vergessenen Träume wurde Werner Herzog zu einem weltweit geschätzten Regisseur von Filmen und Dokumentationen. Auf der Whitney Biennale 2012 begeisterte er die Besucher erstmals als bildender Künstler: Auf drei großen Wandflächen projiziert Herzog fünf Videos mit Landschaftsbildern von Hercules Segers, die der Komponist und Cellist Ernst Reijseger musikalisch begleitet.Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum Köln April bis Juli 2015

12,00 €
Schweizer Schätze
VERGRIFFENVon Renoir und Monet über Degas bis Gauguin und Cézanne: Das Schweizer Museum Langmatt gilt als eine der bedeutendsten Privatsammlungen des französischen Impressionismus in Europa.Das Ehepaar Sidney und Jenny Brown trug die Kollektion bereits Anfang des 20. Jahrhunderts in ihrer Jugendstilvilla in Baden bei Zürich zusammen, die seit 1990 als Museum der Öffentlichkeit zugänglich ist. Da Gebäude und Parkanlage aktuell generalsaniert werden, bietet sich nun in Köln die einmalige Chance, die impressionistischen Meisterwerke erstmals außerhalb der Schweiz zu bewundern.Unter dem Titel „Schweizer Schätze“ ist die außergewöhnliche Sammlung Langmatt zu Gast im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, wo sie auf Highlights der hiesigen Sammlung trifft – ein Dialog, der faszinierende Begegnungen verspricht. Abgerundet wird die außergewöhnliche Präsentation der rund 150 Exponate durch historische Hängungen, die anhand von Archivaufnahmen aus dem Museum Langmatt rekonstruiert werden. Die Ausstellung „Schweizer Schätze“ macht die vielen Facetten des französischen Impressionismus` sichtbar und unterstreicht die herausragende Qualität beider Kollektionen.Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum Köln vom 27. März 2025 bis 27. Juli 2025herausgegeben von Barbara SchaeferBeiträge von Barbara Schaefer, Daniela Minneboo, Petra Oepen, Markus Stegmann288 Seiten mit 305 farbigen Abb. + 18 s/w Abb.24 cm x 29 cmHardcoverDeutsch

32,00 €
Tizian und Tintoretto in der Druckgraphik
Kunst, Kalkül, Kommerz Die beiden italienischen Maler Tizian und Tintoretto sind weltberühmt und im Gegensatz zu vielen Meistern, die erst nach ihrem Tod die gebührende Anerkennung fanden, waren die beiden venezianischen Künstler schon zu Lebzeiten einem breiten Publikum bekannt. Wie es dazu kam, zeigt eine Ausstellung im Graphischen Kabinett: Rund zwanzig Druckgraphiken verdeutlichen, wie Holzschnitte und Kupferstiche die Bildideen der beiden Künstler über die Stadtmauern Venedigs hinaustrugen und ihre Namen in Europa verbreiteten. Ausstellung im Graphischen Kabinett des Wallraf-Richartz-Museum Köln: 03. Mai bis 28.Juli 2013 Broschiert 32 Seiten in deutscher Sprache 2013

7,00 €
Girolamo Troppa. Der Zeichner
Nach seinen Ausstellungen zu Guilio Cesare Bedeschini (2014) und Giovanni Maria Morandi (2015) widmet sich das Wallraf in seiner Reihe mit Kabinettausstellungen zu italienischen Barockkünstlern dem Römer Girolamo Troppa (1637-1710). Dank der ehemaligen Kölner Jesuiten Sammlung besitzt die Graphische Sammlung des Museums das weltweit größte Konvolut von Troppa-Zeichnungen.In der zweiten Hälfe des 17. Jahrhunderts war der Künstler vor allem als Maler und Freskant tätig und wurde dabei von Künstlern wie Pier Francesco Mola, Giovanni Battista Gaulli und Carlo Maratta beeinflusst. Rund 200 seiner Gemälde, darunter Altar- und Tafelbilder sowie Fresken und Porträts, sind heute noch erhalten. Seine Feder-, Kreide- und Rötelzeichnungen findet man auch außerhalb Italiens in vielen europäischen Sammlungen, doch die meisten davon in Köln. Die Ausstellung gibt erstmals einen Einblick in das vielseitige zeichnerische Schaffen Troppas. Sie zeigt eindrucksvoll welche Funktion die Zeichnung im Entstehungsprozess seiner Gemälde und Fresken hat.Heft 23 in der Reihe "Der ungewisse Blick"87 Seiten mit 33 Farb-Abbildungendeutsch

10,00 €
Wilhelm Leibl und die Farbe schwarz
Wilhelm Leibl (1844 – 1900) war nicht nur ein bedeutender Maler, sondern auch ein herausragender Zeichner. Dass es ihm bei seiner Kunst immer auf das "Wie", auf die Geschicklichkeit der zeichnerischen Mittel, ankam und nicht auf das "Was", also das Motiv seiner Werke, zeigt das Wallraf mit dieser kleinen Sonderschau. Leibl hat immer wieder versucht, dass Interesse des Betrachters vom Gegenstand auf die Ausführung seiner Arbeiten zu lenken. Selten ist ihm dies so gut gelungen, wie bei den zwanzig Zeichnungen, die nun im Graphischen Kabinett im zweiten Obergeschoss zu sehen sind. In schwarzer Kreide, Kohle und Bleistift ausgeführt, gehören diese Arbeiten heute zu den beeindruckendsten Zeugnissen der Zeichenkunst des späten 19. Jahrhunderts. Anlass für die Ausstellung ist das hundertjährige Jubiläum des Ankaufes einer umfangreichen Gruppe von Werken Leibls aus dem Besitz des Berliner Sammlers Ernst Seegers. Das Wallraf besitzt den größten Bestand an Gemälden und Zeichnungen des in Köln geborenen Künstlers. Ausstellungsheft zur gleichnamigen Ausstellung: 25.November 2011 - 12. Februar 2012 Broschiert Format: 22 x 16,5 cm in deutscher Sprache 2011

6,00 €
Max Klinger: Opus II - Rettungen ovidischer Opfer
Eine junge Frau, deren Liebe unerwidert bleibt, verwandelt sich in einen Felsen. Der von ihr Angebetete kann zur Strafe auf ewig nur noch sein eigenes Spiegelbild lieben. Und ein anderes Paar tötet sich vor lauter Leidenschaft gleich selbst. Die Jahrtausende alten Verwandlungsgeschichten (Metamorphosen) von Ovid enden für Protagonisten wie Narziss & Echo oder Pyramus & Thisbe meistens tödlich.Nicht so in den graphischen Interpretationen des deutschen Künstlers Max Klinger (1857 - 1920). In seinen Arbeiten, die das Wallraf jetzt in einer eigenen Ausstellung zeigt, bewahrt er Ovids Liebende vor dem drohenden Schicksal. Das Leben geht für sie weiter, wenn auch in ungeahnt alltäglichen Bahnen.Die Ausstellung im Graphischen Kabinett des Wallraf zeigt wie diese Rettungen bildhaft vonstattengehen. Für die Umsetzung seiner Bildideen nutzte Klinger den Konturstich sowie das Flächendruckverfahren Aquatinta. Beide Verfahren bestärken nach Ansicht des Künstlers den "poetisierenden Charakter" seiner Arbeiten, indem sie auf ideale Weise die Phantasie des Betrachters anregen und vom Künstler beabsichtigte Assoziationen herbeiführen.Zudem werden Klingers Neuinterpretationen mit konfliktreichen Ovid-Darstellungen aus früheren Jahrhunderten konfrontiert, in denen es wahrhaft um Liebe und Tod geht.Katalogheft zur gleichnamigen Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum Köln, 23.05 - 10.08.2014Heft 14 aus der Reihe "Der un/gewisse Blick"Broschiert64 Seitenin deutscher Sprache2014

10,00 €
Altarbild Köln. Ein vergessenes Meisterwerk
Sieben Meter breit, fünf Meter hoch, prachtvoll bemalt und detailreich verziert sorgte es im Spätmittelalter für Furore. Die Rede ist vom Altarbild der Kölner Kreuzbrüder, das der Orden um 1520 aus Antwerpen an den Rhein holte. Im Kloster unweit des Künstlerviertels, wo einst Stefan Lochner und Kollegen wirkten, besiegelte der beeindruckende Import das Ende der einst so glanzvollen Kölner Malerei. Rund 300 Jahre lang erzählte das monumentale Retabel in phantasievoll gemalten und virtuos geschnitzten Bildern von Leben und Leiden Christi. Doch im Jahre 1802 fiel der Altar der Säkularisation des Klosters zum Opfer. Das Werk wurde in verschiedene Teile zerlegt, dann einzeln verkauft und geriet schließlich in Vergessenheit.Ein Zustand, den das Wallraf nun ändert: Im Rahmen seiner Ausstellung "Ein vergessenes Meisterwerk" rekonstruiert das Museum den Hochaltar auf Basis von Forschungsergebnissen der letzten zwanzig Jahre.Ausstellung: 18. März bis 12. Juni 2016broschiert59 Abbildungen auf 98 Seiten

12,00 €
Sensation des Sehens Vol. 2
Die faszinierende Mediensammlung des legendären Filmregisseurs Werner Nekes zieht im Rahmen der Ausstellungstrilogie „Sensation des Sehens" vom Barock zum Impressionismus weiter. Die eigens für den dreiteiligen Dialog zwischen Nekes-Sammlung und Wallraf erbaute „Wundertrommel“ mit ihren ausgesuchten Exponaten der Bilderzeugung steht nun inmitten der Meisterwerke von Gauguin, Monet, Morisot und Signac. Papiertheater, Schattenspiele, Wunderlaternen und der Cinematograph, mit dem die Gebrüder Lumière im Jahre 1895 erstmals bewegte Bilder aufnehmen und abspielen konnten – dies sind nur einige der rund 25.000 Objekte aus der Sammlung von Werner Nekes (1944-2017), die dabei gezeigt werden. Der Filmregisseur aus Mülheim an der Ruhr war von der „Geschichte der Bilderzeugung“, wie er sie selbst nannte, derart fasziniert, dass er in dreißig Jahren eine der weltweit größten und besten Kollektionen zur Mediengeschichte zusammentrug. Gemeinsam mit der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln bringt das Wallraf zahlreiche Highlights dieser Kollektion mit Werken aus seiner eigenen Sammlung zusammen. In drei aufeinander folgenden Ausstellungen treffen museumseigene Kunstwerke aus den Epochen Barock, Impressionismus und Mittelalter auf „laufende Bilder“ aus der Nekes-Sammlung. Der zweite Teil „Sensation des Sehens – Die Sammlung Werner Nekes: Vol. 2 Impressionismus“ läuft bis zum 27. Oktober 2024 und ist im Hauptsaal der Impressionismussammlung zu sehen.

2,00 €
Die Erfindung der Landschaft
Die Entdeckung von sieben niederländischen Landschaftszeichnungen aus der Zeit um 1500, die sich im Dresdner Kupferstich-Kabinett befinden, kommt einer kleinen Sensation gleich: Zum einen handelt es sich wohl um die frühesten Landschaftsdarstellungen in den Niederlanden überhaupt; zum anderen aber ist bislang kein vergleichbares Zeichnungskonvolut von der Hand eines Künstlers bekannt, das man dem zeichnerischen Werk von Hieronymus Bosch (um 1450–1516) zur Seite stellen könnte. Der Zeichner der sieben Dresdner Landschaften ist noch nicht identifiziert. Sein Notname „Meister der Dresdner Wilhelm von Maleval-Zeichnung“ geht auf eine der sieben Zeichnungen zurück, die den Heiligen Maleval zeigt. Der Zusammenführung der Dresdner Blätter sind naturwissenschaftliche Untersuchungen der verwendeten Papiere und eine Analyse der Zeichenmaterialien vorausgegangen, die ebenfalls im Graphischen Kabinett dokumentiert werden. Die Ausstellung ist eine Kooperation des Wallraf mit dem Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Bundesanstalt für Materialforschung und -Prüfung Berlin. Broschiert36 Seitenca. 22 x 16,5cmin deutscher Sprache2013

7,00 €
Die Geheimnisse der Maler
Köln im MittelalterKatalog zur Ausstellung "Geheimnisse der Maler - Köln im Mittelalter" vom 20. September 2013 bis zum 9. Februar 2014 im Wallraf Richartz Museum Köln.Die Ausstellung ist ein Novum, denn sie präsentiert erstmals die spannenden Forschungsergebnisse, welche ein Team von Kunsttechnologen, Naturwissenschaftlern und Kunsthistorikern in einem mehrjährigen Projekt zutage gefördert hat. Wie bei der Spurensuche in einem Kriminalfall analysierten die Wissenschaftler mit modernstem technischem Equipment mehr als dreißig Gemälde, die vor rund 600 Jahren in der Domstadt entstanden. Neben den Originalen können die Besucher faszinierende Infrarotaufnahmen und enthüllende Röntgenbilder sowie riesige Details der Bilder studieren oder in einer rekonstruierten Werkstatt die raffinierten Tricks und Methoden der Maler kennenlernen.Hrsg. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation CorboudBeiträge von Katja von Baum, Iris Schaefer und einer Einführung von Carl Dietmarca. 150 Seiten, 150 Abbildungen24 x 30 cmbroschiert

24,90 €
Die Zeichnungen des Guilio Cesare Bedeschini
Schätze aus der JesuitensammlungIm digitalen Zeitalter gehört das Verfahren cut & paste wie selbstverständlich zu unserem Alltag. Jederzeit können wir interessante Bild- oder Textteile ausschneiden und woanders platzieren. Doch diese Methode praktizierten schon Künstler in früheren Jahrhunderten. Geradezu ein Meister des cut & paste war der Italiener Giulio Cesare Bedeschini (1583 – 1625). Er korrigierte seine Zeichnungen, indem er Teile davon heraus schnitt und neu aufklebte oder seine alten Kompositionen mit neuen Entwürfen überklebte.Die erste Ausstellung zu Bedeschini überhaupt findet im Frühjahr 2014 im Graphischen Kabinett des Wallraf statt. Sie zeigt, in welch erstaunlichem Ausmaß der Künstler das Verfahren cut & paste nutzte und wie modern er dadurch heute noch wirkt. Für die Schau hat das Museum seine umfangreiche Sammlung von Bedeschini-Zeichnungen mit Leihgaben der Graphischen Kabinette in Paris, München und Düsseldorf ergänzt.Die Ausstellung ist der Beginn einer Reihe, mit der das Wallraf größere Zeichnungskonvolute aus der ehemaligen Kölner Jesuiten-Sammlung wissenschaftlich aufarbeitet und der Öffentlichkeit präsentiert.Broschüre zur Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum in Köln vom 14. Februar bis 04. Mai 2014BroschiertHeft 13 aus der Reihe "Der ungewisse Blick"104 Seitenin deutscher Sprache2014

12,00 €
Schalcken. Gemalte Verführung
Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Wallraf-Richartz Museum Köln 25.09.2015  - 24.01.2016 Mit der überhaupt ersten Ausstellung zum Oeuvre des Malers Godefridus Schalcken (1643-1706) lud das Wallraf zur Wiederentdeckung dieses barocken „Meister des Lichts“ ein. Dafür holte die Gemäldegalerie mehr als 70 Leihgaben aus Museen und Privatsammlungen der ganzen Welt nach Köln. 311 Seiten

29,00 €
Spot on: Caillebotte
Man spürt förmlich den frischen Wind, der die Wäsche bläht wie Segel, spürt die Wärme des Sonnenlichts, das in der klaren Luft tiefe Schatten wirft. Von einer breiten Allee gesäumt liegt das Ufer menschenleer da. Hausboote – an der Böschung vertäut – wirken wie verlassen, Türen und Schlagläden sind geschlossen, die Bank zwischen den Bäumen bleibt leer. Unbeobachtete strömt die Seine vorbei.Gustave Caillebotte hatte es nicht weit bis zum Flussufer, wo er dieses Bild im Sommer 1888 malte. Erst kurz zuvor hatte er sich auf seinem Landsitz in Petit Gennevillers – vor den Toren von Paris gelegen – niedergelassen. 1848 als Sohn wohlhabender Eltern in Paris geboren, entschied sich der Vierundzwanzigjährige nach absolviertem Jurastudium zum Wechsel in das Fach der Malerei. Er lernte Edgar Degas und dessen Freunde kennen und mit ihnen die Kunstauffassung der Impressionisten. Als Ausdruck eines veränderten Weltbildes entwickelten sie eine neue Seh- und Malweise und begeisterten auch den jungen Caillebotte für die Freilichtmalerei. Sie führten ihn an Bildthemen heran, die das alltägliche Großstadt- und Arbeitsleben ebenso zum Inhalt hatten (s. z. B. Bild rechts: Caillebotte, Regentag in Paris, 1877), wie lichtdurchflutete Landschaften. Die Impression, der flüchtige Eindruck also, bestimmt auch die Bildwirkung unseres Bildes. Licht als flirrendes Farbgespinst, Bewegung als schneller Pinselstrich und perspektivische Genauigkeit charakterisieren das Bild. Wie aber erzeugt Caillebotte diesen Eindruck? Wie ist die Wirkung auf den Betracher? Zunächst löst Caillebotte das Motiv in grobe Pinselstriche auf und setzt sie in unterschiedlich dichter Strichlage und Länge auf die Leinwand. Dabei bleibt die graue Grundierung an vielen Stellen sichtbar. Kombiniert mit kontrastreichen Farbwerten erzielt Caillebotte so die frische Farbwirkung des Bildes. Der Farbauftrag selbst wirkt rau, fast ruppig. Es scheint, als habe Caillebotte schnell, nervös und impulsiv gearbeitet. Der Gegenstand wird nicht mehr detailliert ausgearbeitet, sondern nurmehr umschrieben. Die Form bleibt offen, vom Wind bewegt, flirrend im Licht, flüchtig, unscharf. Dieser flüchtige Moment wird durch den strengen Bildaufbau allerdings in eine festgefügte Ordnung eingebunden. So bilden das gegenüberliegende, bewaldete Flußufer gemeinsam mit der in die Raumtiefe führenden Allee und dem parallel dazu verlaufenden Uferpfad ein System klarer, perspektivisch ausgerichteter Raumbezüge, in denen der Betrachter einen klar definierten Standpunkt einnehmen kann. Caillebotte verbindet also Impression und bewegte Oberfläche mit der Illusion bildräumlicher Tiefe zu einer Einheit, die der neuen, durch den Impressionismus geprägten Seh-Erfahrung des Betrachters entspricht. Als Caillebotte 1894 nur fünfundvierzigjährig an den Folgen eines Schlaganfalls stirbt, ist er ein anerkannter, wenngleich nicht unumstrittener Maler. Sein begrenzter Bekanntheitsgrad dürfte auch daran liegen, dass sich immer noch ein Großteil seiner Werke in Privatbesitz befindet. Dem Staat hinterließ Caillebotte eine Sammlung von über 60 impressionistischen Gemälden allerhöchsten Ranges. Diese Sammlung war das Ergebnis reger Ankäufe bei seinen Malerfreunden, die er auf diese Weise wirkungsvoll unterstützte. Der Caillebotte-Nachlaß bildet heute den Kern der weltberühmten Impressionisten-Sammlung des Musée d'Orsay.Das Wallraf-Richartz-Museum besitzt - besonders Dank der Sammlung Corboud - 14 Werke dieses genialen Malers. Das hier geziegt Werk "Waschtag an der Seine" ist seit 1983 eine Leihgabe des Kuratoriums Wallraf-Richartz-Museum und Museum Ludwig e.V.Es entstand wohl 1892, also wenige Jahre vor dem Tod des Malers.  

2,00 €
Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde
Der Platz sah das Wüten der französischen Revolution, überstand die Wirren zweier Weltkriege, erlebte Massenjubel, Volkstrauer, Staatsfeierlichkeiten und steht damit wie kein zweiter öffentlicher Ort für die bewegte Geschichte einer ganzen Nation: Die Rede ist von der Place de la Concorde. Doch nur wenige wissen, dass es ein junger deutscher Architekt war, der diesen Platz Anfang des 19. Jahrhunderts in ein urbanes Juwel verwandelte. Sein Name lautet Jakob Ignaz Hittorff (1792-1867).Das Wallraf widmet ihm und seiner Neuerfindung des geschichtsträchtigen Ortes nun eine große Sonderausstellung. Mit Paris erwacht! – Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde küsst das Kölner Museum den Platz der Eintracht nach knapp 200 Jahren wieder wach.Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum Köln vom 07. April bis 09. Juli 201796 Seiten mit vielen farbigen Abbildungen2017

12,00 €
Zwischen Designo und Design
Von der Zeichnung zum EntwurfErst jüngst konnte das Wallraf ein Konvolut von mehr als zwanzig gezeichneten Vasenentwürfen dem französischen Bildhauer Louis Claude Vassé (1716-1772) zuschreiben. Zu Lebzeiten genoss der Künstler in seiner Heimat als „Sculpteur du Roi" (Königlicher Bildhauer) große Anerkennung, doch heute ist er nur noch der Fachwelt ein Begriff.Ausgehend von den neu entdeckten Vassé-Arbeiten widmet sich das Wallraf mit seiner aktuellen Ausstellung „Zwischen Disegno und Design?" der besonderen Ästhetik von Entwurfszeichnungen. Das Museum zeigt in seinem Graphischen Kabinett mehr als dreißig unterschiedliche Vasenentwürfe aus dem 18. Jahrhundert. Das Spektrum reicht von ersten Federskizzen bis zu minutiös gestalteten Rötelzeichnungen.Auch wenn der Bereich des Design von dem der rein künstlerischen Zeichnung (Disegno) noch immer getrennt wird, so zeigen die zweckgebundenen Entwürfe, dass diese Trennung hinsichtlich der Ästhetik und Schönheit der Blätter willkürlich ist. Aber alle Entwürfe eint, dass ihr Schaffensprozess nicht spontan stattfand, sondern von den Künstlern bewusst rationalisiert wurde.Heft 22 in der Reihe der un/gewisse BlickBegleitheft zur gleichnamigen Ausstellung im Wallraff-Richartz-Museum KölnBorschiert50 Seiten mit zahlreichen Abbildungen

10,00 €
Artisten der Linie. Hendrick Goltzius und die Graphik
Rund 200 Werke namhafter niederländischer Künstler des 16. und 17. Jahrhunderts wie Hendrick Goltzius, Jacob van Ruisdael, Jan Gillisz van Vliet und last but not least Rembrandt kommen im Frühjahr 2012 im Wallraf zusammen. Es handelt sich dabei um Druckgraphiken von höchster künstlerischer Qualität, die eine ungewöhnlich breite Palette von Motiven abdecken. Genredarstellungen, Portraits und Karikaturen gehören ebenso dazu wie mythologische und biblische Szenen oder Arbeiten, die sich mit der Skulptur der klassischen Antike auseinandersetzen. Im Fokus der Ausstellung stehen Hendrick Goltzius (1558-1617) und sein Umkreis. Durch seinen genialen Umgang mit dem Medium Kupferstich wurde Goltzius zum Katalysator für eine Vielzahl von künstlerischen Innovationen am Ende des 16. Jahrhunderts.   Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung "Artisten der Linie. Hendrick Goltzius und die Graphik um 1600" im Walraff Richartz Museum Köln vom 16. März bis 10. Juni 2012.

16,90 €