Ausstellungskataloge und Sammlungsführer der Pinakothek der Moderne sind hier zu finden. Die Pinakothek der Moderne vereint vier selbständige Museen unter einem Dach. Kunst, Grafik, Architektur und Design präsentieren eine außergewöhnliche Vielfalt und Fülle von Ausstellungen in einem der größten europäischen Sammlungshäuser.
Über die Ausstellung
23.01.2025 - 13.04.2025
Zu den größten Errungenschaften der frühen Neuzeit zählt neben dem
Wahrnehmungskonzept der Zentralperspektive fraglos die Wiederentdeckung
des Menschen in der Kunst als selbstbestimmtes Wesen aus Fleisch und
Blut. Sie war kein punktuelles Ereignis, sondern ein Prozess beständiger
und intensiver Beobachtung und Analyse. Die Sicht auf den Menschen als
kreatürliches Phänomen und soziales Wesen, als Person und Charakter
vollzog sich seit der Renaissance besonders vielfältig gerade auch in
der italienischen Zeichenkunst. Sie ist dem Experiment offener zugewandt
als Werke der Repräsentationskunst wie Skulptur und Malerei und bot der
neuen anthropozentrischen Standortbestimmung auch insofern einzigartige
Voraussetzungen, als es gerade in Italien antike Vorbilder gab, die den
Menschen den neuen Bestrebungen gemäß bereits künstlerisch umgesetzt
zeigten. Auf dieser Basis erschloss sich die italienische Zeichnung in
vielfältigsten Abschattierungen von der Renaissance bis zum Spätbarock
das neue Menschenbild.
Die Aufgabe, den Menschen zeichnerisch zu ergründen, seiner
Natürlichkeit und seinem Empfinden nachzuspüren, ihn in seinem Verhalten
und Bewusstsein zu beleuchten, wird von der Auffindung bislang
ungenutzter, für die neuen Zwecke aber idealen Zeichenmitteln und
-techniken begleitet. Das Vermögen, mit der schwarzen Kreide und mit
Rötel, Pastellstiften und dem Lavierpinsel ihn neu zu sehen und zu
zeigen, wurde in höchst verschiedenen graphischen Herangehensweisen
ausgelotet. In einer exemplarischen Werkauswahl rückt die Ausstellung
„Den Menschen vor Augen“ Abbildstrategien dieser Art in den Blick. Sie
unterwirft sie jedoch keiner strengen Systematisierung, in der das
einzelne Blatt als Beleg einer vorgefassten These dient, vielmehr sind
die Besucher eingeladen, die Werke aufmerksam zu betrachten, ihnen
näherzukommen und sie zu genießen, sich von ihnen anregen zu lassen und
nach den künstlerischen Strategien zu fragen, die in ihnen zur Wirkung
kommen.Die Ausstellung umfasst selten gezeigte Glanzstücke der
Staatlichen Graphischen Sammlung München, wie die früheste sienesische
Bildnisstudie von Domenico di Bartolo (um 1400–1447) oder das Blatt mit
einem männlichen Torso, in dem Michelangelo Buonarroti (1475–1564) eine
neuartige von ihm entwickelte Strichtechnik von besonders vitaler
Wirkung anwendet. Neben einer Reihe herausragender Zeichnungen Fra
Bartolommeos (1472–1517) ist auch Jacopo da Pontormos (1494–1557)
fulminantes Rötelblatt „Zwei stehende Frauen" zu bewundern, das fraglos
unter die schönsten und rätselhaftesten Arbeiten von der Hand dieses
Hauptvertreters des Florentiner Manierismus zu rechnen ist. Darüber
hinaus sind Blätter zu sehen, die bislang nur der Fachwelt bekannt waren
wie Odoardo Fialettis (1573–1638) „Brustbild eines bekränzten Fauns“
oder das Selbstporträt Jacopo Amigonis (1682–1752), des im frühen 18.
Jahrhundert im süddeutschen Raum so einflussreichen Vertreters
venezianischer Kunst.
"Den Menschen vor Augen" gliedert sich in vier Abschnitte. Im ersten „unbefangen und verwundbar“,
erforschen frühe Blätter den Körperbau, oft mit Bezug auf antike
Skulpturen, während spätere Studien sich vermehrt am lebenden Modell
orientieren. Der Abschnitt „gewandet und kostümiert“, zeigt Menschen in
Hüllen, die ihre Träger in die Welt- und Gesellschaftsordnung einreihen.
Gruppen und Menschen in Aktion präsentiert der Abschnitt „neben-, mit-
und gegeneinander.“ Er rückt das Verhältnis des Einzelnen zu anderen in
den Fokus – oft in subtil beobachteten – nur in der Zeichnung möglichen –
künstlerischen Ausdeutungen. Auf besonders bewegende Weise bildet sich
das Verständnis und Bewusstsein des Menschen von sich selbst in teils
skizzenhaften, teils sorgfältig ausgeführten Zeichnungen von Gesichtern
und Köpfen ab. Sie setzen im vierten und letzten Abschnitt „privat und
offiziell, ideal und grotesk“, den Schlusspunkt der Ausstellung.
Zur Ausstellung erscheint das Katalogbuch „Den Menschen vor Augen. –
Künstlerische Strategien seiner Darstellung in italienischen Zeichnungen
1450–1750, von Kurt Zeitler.
Januar 2025304 Seiten, Deutsch24 × 30 cm150 Farbabbildungen
Als größte Sportereignisse der Welt sind die Olympischen Spiele seit jeher Motor und Ziel von Innovationen. Nicht nur Athlet:innen konkurrieren bei Olympischen und Paralympischen Spielen miteinander. Die Hersteller von Sportgeräten versuchen sich in der Ausstattung der Sportler:innen genauso zu übertreffen wie die austragenden Länder über die visuelle und architektonische Gestaltung der Spiele. Zum 50. Jubiläum der Olympischen Spiele in München 1972 nimmt Die Neue Sammlung diese vielfältigen Verflechtungen von Design und Olympia in den Fokus. Geordnet in drei Kapitel zeigt die Ausstellung anhand ausgewählter Objekte und Grafiken, welcher Ideenreichtum, Innovationsgeist und technischer Fortschritt Design mit den Olympischen und Paralympischen Spielen verbindet und welche Werte und Ziele in die Gestaltung für Olympische Spiele Eingang finden.
Katalog zur Ausstellung der Neuen Sammlung in der Pinakothek der Moderne (30.03.-17.06.2007)
Die Quilts der Amish People stammen aus den Zeiten von Queen Victoria, von Jugendstil und Art Déco. Sie überraschen jedoch durch ihre klare Geometrie, großflächige Farbordnung und strenge Komposition. Diese Quilts kommen den Stilrichtungen der Konkreten Kunst, Hard Egde-Malerei und Minimal Art verblüffend nahe. Mit Stringenz und Leidenschaft baute Maria Schlumberger – angeregt durch die profilierte zeitgenössische "Sammlung FER" ihres Partners Friedrich E. Rentschler – in den letzten 15 Jahren eine der weltweit qualitätvollsten Sammlungen zum Thema amische Quilts auf.
Herausgegeben von Florian Hufnagl
192 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen
Format: 30,5 x 29,5 cm
Leinen
Sprache: deutsch/englisch
DIE ARCHITEKTURMASCHINE
14. OKTOBER 2020 – 10. JANUAR 2021 | ERÖFFNUNG: 13. OKTOBER 2020, 19 UHR
DIE ROLLE DES COMPUTERS IN DER ARCHITEKTUR
Computer sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob im Büro, an der Kasse im Supermarkt oder im heimischen Wohnzimmer – Bits und Bytes stecken mittlerweile in fast allen technischen Geräten. Auch im Architekturbüro ist der Computer heute Standard und hilft sowohl beim Design als auch in der Visualisierung neuer Projekte. Er hat sich zu einer “Architekturmaschine” entwickelt.
Die Ausstellung wirft erstmalig im deutschsprachigen Raum einen umfassenden Blick auf die Entwicklung des Digitalen in der Architektur. Von den Anfängen in den 1950er und 60er Jahren bis heute erzählt das Architekturmuseum diese spannende Geschichte in vier Kapiteln und präsentiert den Computer als Zeichenmaschine, als Entwurfswerkzeug, als Medium des Geschichtenerzählens und als interaktive Kommunikationsplattform. Die grundlegende Frage dahinter ist einfach: hat der Computer die Architektur verändert und wenn ja, wie?deutsche und englische Ausgabe erhältlich
DIE NEUE HEIMAT (1950-1986). EINE SOZIALDEMOKRATISCHE UTOPIE UND IHRE BAUTEN
Pinakothek der Moderne
Architekturmuseum der TU München
28.02.2019 ‐ 19.05.2019
Die „Neue Heimat” war der größte und wichtigste nichtstaatliche Wohnungsbaukonzern im Europa der Nachkriegszeit. In einem Zeitraum von über dreißig Jahren hat sie mehr als 400.000 Wohnungen und seit den sechziger Jahren auch zahlreiche Kommunal- und Gewerbebauten in Deutschland geplant und umgesetzt. Viele wichtige Architekten der Nachkriegszeit waren für die Neue Heimat tätig und haben an deren Konzepten und Bauten maßgeblich mitgewirkt. Der skandalträchtige Zusammenbruch der Neuen Heimat Anfang der achtziger Jahre wirkte wie ein Schock auf die westdeutsche Bevölkerung und markierte das Ende einer Epoche.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Wohnungskrise und Diskussionen über die Nachverdichtung in vielen Großstädten scheint nun der Zeitpunkt gekommen, um die Neue Heimat einer erstmaligen und tiefgreifenden Untersuchung zu unterziehen. Die Ausstellung lenkt die Perspektive auf die Protagonisten der Neuen Heimat, einschließlich der rund 700 Architekten und Stadtplaner, und deren Einfluss auf die Entwicklungen im Wohnungs- und Städtebau. Anhand ausgewählter Bauten, Projekte und Stadtplanungskonzepte dokumentiert die Ausstellung mittels Planmaterialen, Fotografien, Modellen und Schriftstücken die Geschichte und aktuelle Bedeutung der Neuen Heimat.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Hamburgischen Architekturarchiv/ Hamburgische Architektenkammer.
Schätze und Orte der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen genießen Weltruhm. Jahr für Jahr strömen Besucher aus allen Ländern in die Pinakotheken Münchens. Doch wissen die Wenigsten, dass sich der hochkarätige Bestand dieser einzigartigen Sammlung weit über die Stadt hinaus erstreckt. Dieser attraktive Band führt nun erstmals durch alle 19 Galerien der Staatsgemäldesammlungen in Bayern.Im Schloss von Schleißheim residiert Poussin, Hans Holbein in der Augsburger Katharinenkirche und Peter Paul Rubens in Neuburg an der Donau. Doch auch die Standorte der Galerien - alte Burgen und prächtige Schlossanlagen - wecken Ausflugslust. Von mittelalterlichen Altarbildern bis zu Medieninstallationen, von Albrecht Dürer zu Andy Warhol, von Ansbach bis nach Würzburg. Reich bebildert und mit den Worten derer, die sie pflegen, erzählt der Band von berühmten Glanzstücken, enthüllt verborgene Schätze und lädt zu einer Reise durch Geschichte und Gegenwart der Pinakotheken in Bayern ein.
180 Seiten144 Abbildungen in Farbe15 x 21 cmKlappenbroschurSprache: deutsch (die englische Version ist vergriffen)2015
Die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne zählt mit ihren insgesamt 20.000 Werken zu den internationalen führenden Institutionen für Malerei, Plastik, Fotografie und Neue Medien. Ihr Spektrum reicht von den wichtigsten Avantgardebewegungen des frühen 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Die in der Sammlungspräsentation aufgezeigten Fragestellungen der Moderne spiegeln die veränderten Bedingungen einer durch Technologieoptimismus, Fortschrittskultur aber auch Krisenbewusstsein geprägten Zeit. Besonderes Augenmerk erfahren die historischen Bedingtheiten des 20. Und 21. Jahrhunderts wie etwa die Einwirkung von Krieg und Diktatur auf die Kunst.
Der kubistischen und futuristischen Neudefinition einer autonomen Kunst steht in der reichen Sammlung des Expressionismus die Frage nach den veränderten Bedingungen des Menschen in der Moderne gegenüber.
Die Künstler der Brücke und des blauen Reiter sowie Max Beckmann vermitteln die auf eindrucksvolle Weise. Die Bildfantasie und der formale Erfindungsreichtum von Pablo Picasso kommen in umfänglichen werkgruppen ebenso zum tragen wie die surrealistische Verästelung der Welt bei Marx Ernst, René Magritte und Salvador Dalí. Die Erweiterungen des Kunstbegriffs, die Nobilitierung des Alltäglichen und die Diskussion über die Gleichrangigkeit von Trivial- und Hochkultur seit 1960 stehen im Zentrum umfangreicher Werkblöcke von Joseph Beuys und den folgenden Generationen.
80 Seiten; mit zahleichen farbigen Abbildungen
Architekturmuseum, Pinakothek der Moderne, Munich, October 17, 2019–January 19, 2020
Balkrishna Doshi (born 1927 in Pune, India) played a pivotal role in shaping of postcolonial architecture in India. He is a pioneer in addressing crucial issues of social housing and urbanization in India. Doshi influenced the development of Indian architecture significantly through his teaching and lecturing activities and played a major role in the development of Ahmedabad into a center of Indian architectural education. This anthology assembles a selection of his writings, such as lectures, articles and essays.
Doshi, who worked for Le Corbusier in Paris for six years in the 1950s, has also always sought contacts with Western architects, for example by promoting the work of Louis Kahn in India.
Doshi is a practitioner of architecture for over 70 years, has received numerous awards and he has been awarded the Pritzker Architecture Prize in 2018.
Format: 16 x 21 cm
224 Seiten mit 64 Abbildungen
Hardcover, gebunden
Sprache: English
Edited by Vera Simone Bader, Texts by Balkrishna Doshi, Art Director Julia Wagner, grafikanstalt
25.10.2024 - 27.04.2025ECCENTRICÄSTHETIK DER FREIHEIT
Eröffnung: DO 24.10.2024 | 19.00 Uhr | Eintritt frei Mutig
und frei, humorvoll, berührend oder verstörend – Positionen von 50
internationalen Künstler:innen zeigen, dass Exzentrik sehr viel mehr ist
als Überspanntheit oder Dekadenz. Sie verweigert sich jeder Ideologie
und ist so ein gesellschaftlicher Motor für Freiheit und Toleranz. Rund
100 Werke u. a. aus Malerei, Skulptur, Installation, Video und Design
feiern Diversität jenseits von erstarrten Normen und Klischees. Sie
verdeutlichen die Perspektive des „ex centro“, des Blicks von außerhalb einer fiktiven Mitte.Die Ausstellung ECCENTRIC erforscht das facettenreiche Spektrum von
Identität und Humanität. Die Künstler:innen experimentieren mit
unterschiedlichsten Materialien und Techniken. Ihre Motive und Sujets
betrachten und bearbeiten sie aus den überraschendsten Perspektiven. Sie
verzerren, deformieren oder verflüssigen Figuren und Formen, fügen sie
zu hybriden oder amorphen Kompositionen zusammen.
Softcover, Broschur (Farbschnitt, Papierwechsel, kaschiertes Leinen)216 Seiten130 Abbildungen in Farbe23cm x 30cmSprache: deutsch/englischCover: Ausgabe mit deutschem Titel erhältlich / Ausgabe mit englischem Titel erhältlich (Inhalt ist zweisprachig)
Die Farblithographie erlebte im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts eine erste bedeutende Blüte. Édouard Vuillard (1868-1940) hatte zuerst für das Avantgardetheater der frühen 1890er Jahre schwarz-weiße Lithographien geschaffen, ehe er 1899 mit der Folge Paysages et intérieurs einen Höhepunkt der französischen Farblithographie schuf. Sie steht für einen ganz neuen Umgang mit der Farbe im Druck und für ungewöhnliche Bildkompositionen. Vuillards charakteristische Art, Innenräume aber auch die Stadtlandschaft zu komponieren, bekam hier ihren ersten großen Auftritt. Zugleich erweist er sich als herausragender Kolorist, der die neuen Ideen des Farbdrucks souverän umsetzt. Neben den seltenen frühen Schwarz-Weiß-Lithographien bietet die hier vorgestellte außergewöhnliche Fülle an Probe- und Zustandsdrucken zu den Farblithos einen besonderen Einblick in den Werkprozess.Katalog zur Ausstellung der Graphischen Sammlung München in der Pinakothek der Moderne, 15.04.2015-28.06.2015Studio-Reihe der Staatlichen Graphischen Sammlung München Band 5kartoniert24 x 17 cm128 Seiten mit 66 meist farbigen Abbildungen in deutscher Sprache 2015
DesignBuild in der Architektur: Forschungsstrategien und ihre konkrete Umsetzung
DesignBuild ist eine Lehrmethode, nach der Studierende an vielen Architekturschulen der Welt konkrete Projekte planen und bauen. Oft finden diese in Entwicklungsländern statt, gelegentlich aber auch vor der eigenen Haustür. Die Studierenden sammeln Erfahrungen, die weit über das Planen und Entwerfen hinausreichen. Im Fokus stehen temporäre Bauten und Langzeitprojekte, experimentelle Ansätze und Eingriffe in die Infrastruktur. Mit Bezug auf die Hauptaspekte Forschung – Dialog – Design – Build werden Forschungszusammenhänge und Prozesse einzelner Projekte diskutiert. Konstruktive Aspekte und der soziale Austausch stehen ebenso im Fokus. Das Buch setzt sich mit der Lehrmethode auseinander und liefert einen ersten kritischen Überblick über die spannendsten DesignBuild-Projekte weltweit.
Der Katalog zur großen Ausstellung im Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne
Ein Überblick zu den spannendsten internationalen DesignBuild-Projekten
Herausgeber: Andres Lepik, Vera Simone Bader
März 2020
1. Auflage
240 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
Format 22 x 27,5 cm
Hardcoverdeutsche und englische Ausgabe erhältlich
Eine Ausstellungsreihe zur künstlerischen Fotografie im digitalen ZeitalterDie Ausstellungsreihe Fotografie heute nimmt Themen und Schwerpunkte der eigenen Sammlung zum Ausgangspunkt, um der Fortschreibung fotografischer Positionen und Herausbildung neuer künstlerischer Strategien nachzugehen. Für die Auswahl zu distant realities war der umfangreiche Sammlungsbestand zur topographischen Fotografie initiierend, Werke amerikanischer und europäischer Fotografen von den frühen 1970er-Jahren bis heute. Die analytisch-beschreibenden Bestandsaufnahmen, wie sie beispielsweise Robert Adams, Bernd und Hilla Becher oder Zoe Leonard formulier(t)en, setzen sich mit dem Status quo und Wandel urbaner, suburbaner wie ländlicher Lebensräume auseinander und zeichnen die Spuren nach, die Zeit und Geschichte ihnen eingeschrieben haben.Katalog zur Ausstellung in der Pinakothek der Moderne Sammlung Moderne Kunst München von 30.09.2016 bis 29.01.2017Sprache: Deutsch/Englisch57 Seiten
Wie erleben wir in einer globalisierten, unüberschaubar gewordenen und digital erweiterten Welt den öffentlichen Raum? Und was hat die Fotografie damit zu tun?
2016 wurde von der Pinakothek der Moderne die Ausstellungsreihe „Fotografie heute – Künstlerische Fotografie im digitalen Zeitalter“ ins Leben gerufen. Der zweite Teil dieser Reihe befasst sich mit der Beziehung zwischen fotografischen Bildern – sowohl bewegten als auch unbewegten – und dem im weitesten Sinne „Öffentlichen“: dem gesellschaftlichen Raum und seinen Infrastrukturen. Das Internet, soziale Medien und andere digitale Technologien haben nicht nur die Fotografie verändert, sondern auch unsere Wahrnehmung des öffentlichen Raums und unsere Denkweise darüber. Die in „Private Public Relations“ gezeigten Werke handeln von diesem Raum: Sie betrachten ihn – anhand fotografischer Mittel – aus einer persönlichen Perspektive. Nähe und Distanz, Intimität und Anonymität koexistieren in diesen künstlerischen Auseinandersetzungen mit einem wachsenden sozialen Terrain. Dazu gehören die Menschen, mit denen wir uns on- und offline weltweit vernetzen und auch die Institutionen und Plattformen, die unser Zusammenleben und unseren Umgang miteinander regeln. In Zeiten von Facebook und Instagram ist jede Nachricht an ein individuelles Profil gebunden. Die Person schwingt als kontinuierlicher Subtext in Form von Likes, Emojis und Kommentaren mit. Informationen in Social-Media-Feeds gehen immer auf ein „Ich“ zurück. Angesichts der veränderten Realität der persönlich-öffentlichen Beziehungen und der herausragenden Rolle, die der Fotografie dabei zukommt, betrachten viele Künstler, die mit Fotografie arbeiten, die Welt heute aus einer persönlicheren Perspektive. Aus diesem Blickwinkel nähern sie sich der Fragmentierung und Polarisierung des globalen gesellschaftlichen Raums. In ihren Arbeiten hat die Fotografie eine relationale, soziale Wendung genommen, die im Zeichen einer subjektiven Beziehung zum Bild steht.
„Fotografie heute“ wird organisiert vom Referat für Fotografie und Neue Medien unter Leitung von Dr. Inka Graeve Ingelmann.
SADIE BENNING | MASSIMO GRIMALDI | CALLA HENKEL & MAX PITEGOFF | NINA KÖNNEMANN | ERIN JANE NELSON
Gastkuratorin: Melanie Bühler, Kuratorin für zeitgenössische Kunst, Frans Hals Museum, Haarlem, Niederlande.
Die Ausstellungsreihe wurde ermöglicht durch großzügige Unterstützung der ALEXANDER TUTSEK-STIFTUNG, München.
58 Seiten
Ausstellungsreihe zur künstlerischen Fotografie im digitalen Zeitalter
Die Ausstellung RESISTANT FACES fragt nach dem Status des Porträts im digitalen Zeitalter und versammelt 14 kritische Bild- und Wirklichkeitsentwürfe aus der zeitgenössischen Fotografie. In einer von Social Media und öffentlichen Überwachungskamerasystemen geprägten Gegenwart ist das Bild des Menschen Teil einer neuen Sharing- und Kontrollkultur geworden. Die in der Ausstellung präsentierten Positionen adressieren ein neues gesellschaftliches Autonomieverständnis und zeigen auf insgesamt 400qm visionäre Gegenentwürfe zu den algorithmisch definierten Gesichtsoberflächen.
Mit: Broomberg & Chanarin, Eli Cortiñas, Antye Guenther, Lynn Hershman Leeson, Esther Hovers, Basim Magdy, Frida Orupabo, Emmanuel Van der Auwera
„Fotografie heute“ wird organisiert vom Referat für Fotografie und Medienkunst unter der Leitung von Franziska Kunze. Die Reihe selbst wurde 2016 von Inka Graeve Ingelmann (1960–2019) initiiert.
Gastkuratorin: Jana Johanna Haeckel, Kunsthistorikerin, Kuratorin, und Dozentin mit Sitz in Brüssel, Belgien.
65 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen.
Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt
Fotografien der 1920er bis 1940er Jahre
Friedrich Seidenstücker (1882–1966) zählt zu den bedeutenden Chronisten des Alltagslebens im Berlin der Weimarer Republik. Seine atmosphärischen Fotografien, meist entstanden auf seinen Streifzügen durch die Stadt, erzählen von scheinbar beiläufigen Ereignissen und Begebenheiten: vom Sonntagsvergnügen und vom Arbeitsalltag, von Kinderspielen auf der Straße und vom Treiben auf Bahnhöfen und im Zoo. Seidenstücker zeigt, häufig mit humoristischem Blick, die Menschen und das Leben in der Metropole. Seine Aufnahmen machen zugleich die Härten der Großstadtexistenz sichtbar und lassen im Hintergrund immer wieder auch die Gegensätze der sozialen Realität in den Zwischenkriegsjahren durchscheinen.
Im Sommer 2021 – geplant von Mai bis August 2021 – präsentiert das Käthe Kollwitz Museum Köln 100 Werke des Fotografen aus der Stiftung Ann und Jürgen Wilde, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München, und lädt seine Besucher*innen dazu ein, Friedrich Seidenstücker auf seinen Spaziergängen durch das Berlin vor 100 Jahren zu folgen.
Die Kunst des Augenblicks
Bis auf wenige Ausnahmen findet der »Momentknipser«, wie er sich selbst bezeichnete, seine Motive draußen auf der Straße. Seine berühmt gewordenen Aufnahmen der »Pfützenspringerinnen« repräsentieren als Bildmetaphern die großstädtische Moderne und urbanes Leben. Mit handlicher Kamera und lichtempfindlichem Objektiv dokumentiert er instinktsicher noch viele weitere Szenen und Gestalten – darunter Kleingewerbler wie Kofferträger, Kutscher und fliegende Händler, Kindermädchen, Müllarbeiter und Zeitungsverkäuferinnen – bei ihrem täglichen Tun und Handeln, aber auch beim Warten oder Ausruhen.
»Ich bin ein Ausflugsmensch«
So charakterisiert sich Seidenstücker selbst und macht sich auf, seine Bildmodelle an den Wannseestrand oder zur Kirschblüte nach Werder zu begleiten. Sein Lieblingsort ist jedoch der Berliner Zoologische Garten. In seinen hier entstandenen Aufnahmen wird nicht nur die Begeisterung der Tiergartenbesucher sichtbar – manchmal scheinen Betrachter und Betrachtete ihre Rollen zu vertauschen: Ob die Tiere sich wohl auch für die Menschen interessieren?
Seidenstückers Fotografien aus den 1920er bis 1940er Jahren sind Bilder des Alltags, frühe street photography, die mit zugewandtem Blick und feinem Gespür die Menschen im sozialen Gefüge der modernen Großstadt dokumentiert. Mit einem Augenzwinkern vermitteln sie uns heute eine Vorstellung von den Härten und der Mühsal, aber auch von den Sehnsüchten, den kleinen Ablenkungen und den Vergnügungen des Lebens in der Stadt.
Die Ausstellung wurde organisiert in besonderer Kooperation und mit wissenschaftlicher Unterstützung der Stiftung Ann und Jürgen Wilde, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München.
Hg. von Simone Förster für die Stiftung Ann und Jürgen Wilde,
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Mit einem Vorwort von Bernhard Maaz, Hannelore Fischer und Birgit Kümmel
sowie mit Texten von Simone Förster und Jürgen Wilde
82 Seiten, 52 Abb., deutsch / englisch
24 x 30 cm, Broschur
München 2021
Mit seinem vielbeachteten Auftritt auf der ersten documenta 1955 wurde Fritz Winter (1905-1976) als einer der wichtigsten deutschen Vertreter der abstrakten Malerei bekannt. Im selben Jahr erhielt er den Ruf an die Werkakademie in Kassel, wo er eng mit dem Initiator der documenta Arnold Bode zusammenarbeitete. Als ehemaliger Bauhaus-Schüler galt Winter in der Nachkriegszeit als Bindeglied zwischen den künstlerischen Avantgarden der Vor- und Zwischenkriegsmoderne und dem postulierten Anspruch des westdeutschen Anschlusses an die internationale Kunstentwicklung.
Die Präsentation in der Neuen Galerie zeichnet Winters künstlerischen Weg und seine vielfältigen Verbindungen mit der documenta-Stadt Kassel anhand signifikanter Kunstwerke nach und zeigt bedeutende Werkkomplexe, mit denen er auf der documenta 1, 2 und 3 vertreten war.
Die Ausstellung entstand in Kooperation der Fritz-Winter-Stiftung an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen mit der Museumslandschaft Hessen Kassel und den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.
Herausgeber: Bayerische Staatsgemäldesammlungen / Fritz-Winter-Stiftung / Museumslandschaft Hessen Kassel
Ausstellung und Katalog: Anna Rühl und Dorothee Gerkens, Ausst.-Kat. Neue Galerie, Kassel, 13. 11.2020 bis 21. 02.2021, pandemiebedingt verschoben auf 20.10.2023-28.01.2024, München 2020 Festeinband mit Schutzumschlag, 16,8 x 24 cm, 200 Seiten, 150 Abb., Deutsch
Die vielversprechende Karriere von Fritz Winter, der zwischen 1927 und 1930 am Bauhaus in Dessau von Lehrern wie Wassily Kandinsky, Paul Klee und Oskar Schlemmer ausgebildet wurde, fand durch die NS-Diktatur ein jähes, vorläufiges Ende. Im Verborgenen arbeitete er intensiv weiter, konnte aber erst 1949, nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft, wieder ausstellen. Im gleichen Jahr war Winter Mitbegründer der Künstlergruppe ZEN 49, die nicht nur einen künstlerischen, sondern auch moralischen Neuanfang in Deutschland anstrebte. In den 1950er- und 60er-Jahren setzte sich Winter u. a. mit den neueren Tendenzen des Informel und der Farbfeldmalerei auseinander. Der Künstler gilt heute als wichtigster aus dem Bauhaus hervorgegangener Maler. »Für ihn war Malerei ein permanenter Akt der Weltaneignung«, wie Anna Rühl, Kuratorin der Fritz-Winter-Stiftung und Autorin dieses Bandes, in einem Interview erklärt.
80 Seiten, 55 Farbabbildungen 14 x 20,5 cm, gebunden
erschienen bei Klinkhardt & Biermann
Fritz Winter (1905 – 1976) zählt zu den herausragenden Künstlern der abstrakten Malerei. Am Bauhaus in Dessau studierte er bei Wassily Kandinsky, Paul Klee und Oskar Schlemmer. Nach 1933 ohne Ausstellungsmöglichkeiten, arbeitete er im Verborgenen weiter. Seine 1944 geschaffene Werkgruppe Triebkräfte der Erde wurde in der Nachkriegszeit als Schlüsselwerk abstrakten Formenreichtums rezipiert. Spätestens seit seinem vielbeachteten Auftritt auf der ersten documenta in Kassel 1955 galt Winter als einer der wichtigsten deutschen Vertreter der »Abstraktion als Weltsprache«. Seine im Kontext der informellen Kunst in den 1950er-Jahren mehr grafisch geprägte Malerei erhielt durch die Farbfeldmalerei in den 1960er-Jahren noch einmal entscheidende neue Impulse.
Noch zu Lebzeiten bestimmte der Künstler die Gründung einer Stiftung unter der Obhut der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Eine neue Auswahl des qualitativ wertvollsten Kernbestandes von 151 Gemälden und Papierarbeiten wird in dieser reich bebilderten Publikation vorgestellt.
Herausgeber: Bayerische Staatsgemäldesammlungen und Fritz-Winter-Stiftung
Festeinband mit Schutzumschlag
16,8 x 24 cm
160 Seiten
225 Farb- und 4 S/W-Abb.
Deutsch
Spätestens seit seinem vielbeachteten Auftritt auf der ersten Documenta in Kassel 1955 galt Fritz Winter als einer der wichtigsten deutschen Vertreter der abstrakten Malerei und als Aushängeschild der Nachkriegsmoderne in der BRD. Seine informelle, zunehmend grafisch geprägte Malerei der 1950er Jahre wird ab 1960 durch neue Impulse noch einmal entscheidend verwandelt.
Das Thema Farbe tritt in den Vordergrund, der malerische Duktus wird freier und experimenteller. Fritz Winter knüpfte damit an seine Bildraumkonzepte der 1930er Jahren an – an Naturformen und Bilder innerer Landschaften. Es ist ein neuer Ansatz im Werk des ehemaligen Bauhausschülers, das „Innere der Natur“ zu erkunden und zugleich eine Rückbesinnung auf seine Lehrer Wassily Kandinsky und Paul Klee. Die Ausstellung präsentiert diesen bisher wenig bekannten Aspekt des Werkes von Fritz Winter, vereinigt die bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen angesiedelte Fritz-Winter-Stiftung doch den größten Teil von Winters Oeuvre der 1960er Jahre.
Ausstellung und Katalog: Anna Rühl. Texte von Nadine Engel, Karl Schawelka, Anna Rühl sowie von Rudolf Härtl, Ausst.-Kat. Pinakothek der Moderne, München, 26.11.2015−28.02.2016
Heidelberg, 2015 Festeinband mit Schutzumschlag, 16,8 x 24 cm, 144 Seiten, 85 Farbabb., Deutsch,
FUTURE TALKS 017
THE SILVER EDITION. VISIONS. INNOVATION IN TECHNOLOGY AND CONSERVATION OF THE MODERN
October 11/13, 2017
“Unless we understand a certain material – metal or resin and plastic – understanding the process that turn it from ore, for example – we can never develop and define form that’s appropriate.“
Jonathan Ive
After an overwhelming response to our last four FUTURE TALKS conferences (2009 – 2015) with almost 900 participants from 25 nations we are eagerly looking forward to our 5th anniversary: The Silver Edition – the FUTURE TALKS 017 conference!
FUTURE TALKS is a groundbreaking platform for interdisciplinary discussions and exchange of experiences in the conservation of modern materials. With the focus on an increasing number of contributions related to technologies and modified analysis techniques, our goal is to improve the decision-making processes in the conservation of modern materials.
FUTURE TALKS helps to raise public awareness to the fact that even serial products are faced with a gradual degradation process of material which can result at worst in a loss of cultural identity and history.
Recent advancement in this field regarding technology, design and production processes of modern materials, new and innovative treatment methods for degrading plastics as well as current research and ongoing projects will be presented. During the three day conference experts from all over the world will share their experiences and knowledge in this field.
The conference will be accompanied by a panel discussion with international renowend experts in the field of conservation of the modern and three design keynote lectures by EFRAT FRIEDMANN, Material Scout, JOHN HAMILTON, Global Design Director, Coalesse and the Dutch designer MAARTEN BAAS.
Social events and opportunities to visit local conservation studios, research labs, plastic producers and design studios will accompany the conference programme.
The conference and the associated publication will be in English language.
FUTURE TALKS 019
SURFACES.LECTURES AND WORKSHOPS ON TECHNOLOGY AND CONSERVATION OF THE MODERN
November 11/13, 2019
“Unless we understand a certain material – metal or resin and plastic – understanding the process that turn it from ore, for example – we can never develop and define form that’s appropriate.“
Jonathan Ive
After an overwhelming response to our last four FUTURE TALKS conferences (2009 – 2015) with almost 900 participants from 25 nations we are eagerly looking forward to our 5th anniversary: The Silver Edition – the FUTURE TALKS 017 conference!
FUTURE TALKS is a groundbreaking platform for interdisciplinary discussions and exchange of experiences in the conservation of modern materials. With the focus on an increasing number of contributions related to technologies and modified analysis techniques, our goal is to improve the decision-making processes in the conservation of modern materials.
FUTURE TALKS helps to raise public awareness to the fact that even serial products are faced with a gradual degradation process of material which can result at worst in a loss of cultural identity and history.
Recent advancement in this field regarding technology, design and production processes of modern materials, new and innovative treatment methods for degrading plastics as well as current research and ongoing projects will be presented. During the three day conference experts from all over the world will share their experiences and knowledge in this field.
The conference will be accompanied by a panel discussion with international renowend experts in the field of conservation of the modern and three design keynote lectures by EFRAT FRIEDMANN, Material Scout, JOHN HAMILTON, Global Design Director, Coalesse and the Dutch designer MAARTEN BAAS.
Social events and opportunities to visit local conservation studios, research labs, plastic producers and design studios will accompany the conference programme.
The conference and the associated publication will be in English language.
The seventh international conference FUTURE TALKS 021 focuses on smart and intelligent solutions, both in the development, production and the preservation of modern design and contemporary art.
Traditional industrial products and production processes are increasingly permeated by new, multidisciplinary developments in information technology. The increasing complexity of materials and technologies used since the beginning of industrialisation, as well as the influence of digital developments since the late 1980s, represent an extremely demanding field of activity with new challenges for conservators. In addition to considering chemical relationships, knowledge of technical developments and digital concepts is the basis for understanding these objects and designing suitable conservation strategies. Here it is more important than ever to develop intelligent conservation concepts that do justice to the object on the one hand and leave the scope for reversible measures as open as possible on the other. How is our material environment changing, both technologically and functionally, and what impact does this have on elementary decisions in the museum context (collection policy, conservation strategies, restoration methodology …)?
FUTURE TALKS 021 reflects this change in the usual interdisciplinary way and presents itself for the first time as a complete online event.
20 lectures / 12 moderators / 8 keynotes / 6 sessions / 3 days / 1 panel discussionIn addition to 20 lectures on the topic, a panel discussion and the opportunity to discuss specific topics with experts in small specialist groups, or in 1:1 mode, designers and artists will give inspiring insights into their current fields of activity in 8 exciting keynotes in dialogue with the content of the lectures.
Digitale Konferenz 08.11.2021 – 10.11.2021
The conference and the associated publication will be in English language.
Die FUTURE TALKS Konferenzreihe wurde im Jahr 2009 von der Restaurierungsabteilung der Neuen Sammlung – The Design Museum initiiert und seitdem im Zweijahresturnus in der Pinakothek der Moderne, München veranstaltet.FUTURE TALKS ist ein international angelegtes Kongressformat zum Wissenstransfer moderner Material- und Technologieinnovationen, aktueller Forschungsprojekte im Bereich der aktiven Restaurierung und Konservierung moderner Materialien sowie der Analyse und Dokumentation verwendeter Technologien. Im Rahmen von Fachvorträgen, Workshops, Speed Lectures und Podiumsgesprächen werden interdisziplinär konkrete Vorgehensweisen vorgestellt, hinterfragt und bewertet. Future Talks 0023. Materials Matter. Cold and current cases in the conservation of the modernNovember 08/10 2023Herausgeber: Tim Bechthold, Die Neue Sammlung – The Design Museum
Vorwort: Angelika NollertOrt: MünchenJahr: 2025Gestaltung: Felix Kempf FX 68, MünchenFormat: 23 x 24,3 cmSprache: Englisch
29,90 €
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